Curly-Time

Curly-Time #Wag Es

Habt ihr euch schon mal darüber Gedanken gemacht, ob ihr in eurem Leben schon genug gewagt habt? Ob ihr mehr wagen könntet? Und warum ihr es nicht einfach macht?

Darum soll es heute in meinem Curly-Time-Beitrag gehen. Das Team vom Blogazine fielfalt rief Blogger und andere Interessierte zur Blogparade #Wag Es auf. Nach viel Gegrübel jetzt auch mein Beitrag dazu.

 

Wagen wir genug?
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Man kann nie genug wagen!

 

Wir kennen es alle: Man entdeckt etwas, das man unglaublich gerne tun oder erleben würde und … wagt es nicht.

Was ist es, das uns davon abhält? Ist es Bequemlichkeit? Der Luxus alles zu jeder Zeit verfügbar zu haben? Nichts mit richtiger Körperkraft beschaffen zu müssen?

Ich denke das ist einer der Gründe, warum wir Menschen heutzutage solche Probleme haben etwas zu wagen. Obwohl wir so viele Möglichkeiten haben uns herauszufordern, schrecken wir davor zurück. Wir sind so auf unsere Selbstverwirklichung geprägt, dass wir vergessen, dass auch Wagnisse dazu gehören. Seit wir klein waren wurde uns gesagt „Du schaffst das“, aber wir haben es nie probiert. Das war ein Fehler!

 

Warum wagen wir nicht?
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Weil auch der tapferste Hobbit mal Angst hat

Ich denke, dass wir vieles einfach nicht wagen, weil wir Angst haben, zu versagen oder etwas zu verlieren.

Die pummelige Frau, die schon immer einen Poledance-Kurs machen wollte, wagt es nicht, weil sie Angst hat, dass sie es mit ihrem Körper nicht schaffen könnte. Die hübsche Blondine wagt nicht den netten Nachbarn anzusprechen, aus Angst versetzt zu werden. Der coole Sportler nimmt nicht am Wettkampf teil, weil er fürchtet nicht schnell genug zu sein.

Alle Menschen haben Ängste, die sie nicht immer unter Kontrolle bringen können. Doch genau diese Ängste sind es, die uns davon abhalten Außergewöhnliches zu machen. Dinge zu wagen, an die wir uns noch Jahre später, mit einem Strahlen im Gesicht, erinnern. Es ist eine große Herausforderung die eigene Angst zu bekämpfen, doch es lohnt sich glaubt mir!

 

Mein großes Wagnis – Neuseeland
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Cape Reinga an der nördlichen Spitze der Nordinsel

Ich persönlich bin sehr behütete aufgewachsen und hatte als Kind nie das Bedürfnis über kleine Bachgraben zu springen oder auf Bäume zu klettern. Die Wahrscheinlichkeit im Wasser zu landen oder herunter zu fallen war mir einfach zu groß, machte mir Angst. Auch heute noch habe ich große Angst davor mich zu verletzten, was mich oft vor Dingen zögern lässt, die ich eigentlich ganz gerne tun würde.

In meiner Kindheit habe ich nicht viel gewagt und so musste irgendwann der große Schrei nach Freiheit und Abenteuer kommen. Mein Schrei hieß Neuseeland.

Kaum 18 geworden und mit dem Abi fertig, bin ich in ein Flugzeug gestiegen und habe alles Bekannte hinter mir gelassen. Man stellt sich das so leicht vor, wenn man darüber spricht, doch in der Realität sieht es ganz anders aus. Alleine in einem fremden Land, in dem alle eine andere Sprache sprechen klarzukommen, war sehr schwer für mich. Doch ich habe meine Angst bekämpft und wurde ausgiebig belohnt.

Ich habe wichtige Lektionen für das Leben gelernt, habe verstanden, wo meine Ängste liegen und was ich gerne mache. Ich habe mich also selbst kennen gelernt. Ich habe gewagt zu erforschen wer ich bin und was ich will. Das ist auch ein Wagnis, denn oftmals will man gar nicht so genau wissen, wer man wirklich ist.

Zurück gekommen bin ich mit einer unglaublichen Packung Erfahrungen, Selbstsicherheit, Abenteuerlust und einem super lieben Lebensgefährten.

 

Wagt es!
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Ihr werdet einiges lernen

Also los, hoch mit euch! Hebt euren A**** vom Sofa und macht das, was ihr schon immer mal machen wolltet. Geht zur Chorprobe, auch wenn ihr Angst habt, dass alle euch auslachen. Wer weiß, vielleicht singt ihr so gut, dass ihr eine Hauptstimme bekommt. Nehmt am Nähkurs teil. Schlimmer als schlecht können eure Ergebnisse nicht sein und ihr wisst ja: „Übung macht den Meister“. Springt aus einem Flugzeug und vertraut der Person hinter euch. Schwimmt mit Haien, springt von Klippen, lernt Reiten. Macht etwas aus eurem Leben!

Wagt etwas und zuckt die Bedenken mit der Schulter weg. Was soll euch groß passieren? Besser einmal probiert und versagt, als immer nur geträumt und nie gewagt!

 

Ich hoffe, ich konnte euch etwas dazu animieren Wagnisse einzugehen und wünsche euch einen wunderschönen Mittwoch!

Eure Sofie

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