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Leporello-AG im mediacampus

Wie auf Twitter angekündigt, erzähle ich euch heute etwas über die Gestalten-AG, an der ich neben 7 andere Mitschüler gestern am mediacampus teilgenommen habe. Das Thema des Kurses war die Entstehung eines Leporellos. Frau Schneider von boatbook.de leitete uns mit viel Kompetenz durch die Wirren der Kunst und gab uns viel Hintergrund wissen mit in unseren AG-Tag. Die AG wurde in drei Teile aufgeteilt:

  1. Künstlerische Interpretation von zwei Wörtern.
  2. Zusammenfügen der Ergebnisse zu einem Satz und legung einer neuen Geschichte.
  3. Zeit ein eigenes Leporello oder kleines Buch zu kreieren.

 

Zunächst ging es darum, was ein Leporello überhaupt ist und wie man es auf so besondere Weise benutzen kann. Es hat künstlerisch gesehen sehr viele Vorteile zum normalen Buch, aber erst mal dazu, was ein Leporello ist.

Der Duden erklärt den Begriff des Leporellos wie folgt:

harmonikaartig gefalteter, breiter und längerer Streifen Papier, besonders Leporellobuch;
Kurzform für: Leporelloalbum

Wobei das Leporelloalbum so erklärt wird:

harmonikaartig zusammenzufaltende Bilderreihe (z. B. Ansichtskartenreihe, Bilderbuch)

Kurz gesagt bedeutet das, dass ein Leporello aus einem sehr langen Papierstreifen besteht, der wie eine Ziehharmonika gefaltet wurde und an beiden Enden des Blattes einen harten Einband hat. Vorder- und Rückseite des Leporellos kann bemalt bzw. bedruckt werden und jede Seite wirkt sich auf die beiden nebenliegenden aus. Das Leporello wird oft in der Kunst oder bei Kinderbüchern benutzt.

Anschließend wurden einzelne Wörter aus einem Satz verteil, zu welchen wir jeweils eine Doppelseite entwerfen sollten. Es wurde gezeichnet, ausgeschnitten und viel geklebt.

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Meine Lieblingszeile besteht aus seitenweise Wind, struppigem wildem Gras und urzeitlichem Laub.

Bei manchen Wörtern war es ganz schön schwer etwas repräsentatives zu entwerfen. Bei mir war es zum Beispiel das Wort „Meine“. Lange habe ich darüber nachgedacht, wie ich es am besten darstellen könnte. Dann beschloss ich, dass es am Besten ist, wenn man hierbei Vergleiche nutzt. Zunächst wollte ich eine Hälfte „mein“ und die andere Hälfte der Seite mit „dein“ füllen, doch leider konnte ich in den Katalogen, die wir benutzt haben, nichts mit dein oder deine finden, sodass ich mich für uns entschied.

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Neben echten Kunstwerken haben wir auch viel Papiermüll produziert.

 

Es entstanden ganz wundervolle Bilder, die wir im zweiten Teil erklären und nach der Reihenfolge der Wörter im Satz auf den Boden legen sollten.

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Viel zu wenig Platz für so viel Kunst

Dann begann die Diskussion, denn nun sollten wir eine neue Geschichte mithilfe der Bilder erzählen. Gleichzeitig hatte jedes Bild Einfluss auf die Wirkung der nebenliegenden Seiten. Ich finde, es ist ein ganz wundervolles Leporello entstanden.

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Im dritten Teil durften wir dann ganz ohne Vorgaben kreativ werden und entweder ein Leporello oder ein kleines Buch entwerfen. Ich habe mich für ein zweites Leporello entschieden und eine kleine, verrückte Geschichte über den Untergang eines New Yorker Restaurants erfunden. (Mit Jonny Cash als schlechten Koch 😂)

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Bei mir stand die Gechichte im Vordergrung. Ich bin eine totale Niete im Zeichnen!

So, das war es erst mal wieder von meiner Seite. Vielleicht erzählt euch Lotta von Lottas Bücher noch etwas über die anderen AGs. Für mich ist jetzt Entspannungzeit angesagt. Die Woche war ganz schön gefüllt mit coolen Aktionen und Veranstalltungen.

Zum Schluss aber noch eine Frage: Hättet ihr Lust an einer Leporello-Anleitung? So mit Tipps und Tricks und worauf man achten sollte?

Ein wunderschönes Wochenende wünche ich euch,

Eure Sofie

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